Praxis für psychosoziale und    pflegerische Beratung
 Christian Pfister

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2020:April

2020-04-29

Monatsthema Mai: Resilienz ¦ Teil 1 “Veränderung akzeptieren, Entscheidungen treffen und dafür einstehen” ¦ Woche 18 2020

Diesen Monat widme ich dem Thema Resilienz. Resilient sein bedeutet widerstandsfähig zu sein. Widerstandsfähigkeit ist in aussergewöhnlichen Lagen und Krisenzeiten von enormer Bedeutung. In der momentanen Zeit (Corona/COVID-19) leisten betreuende und pflegende Angehörige einen noch grösseren Effort als in gewöhnlichen Zeiten. Was können wir tun um unserem Alltag, und somit jenem der betreuten und gepflegten Mitmenschen, widerstandsfähig zu begegnen? 

Resilienz_Bild.jpg
Untenstehend sind sieben Fakten aufgelistet, welche uns unterstützen dem Alltag resilient zu begegnen:

1. Veränderung akzeptieren

2. Entscheidungen treffen und dafür einstehen

3. Gesunder Optimismus

4. Lösungsorientiertes Denken und Handeln

5. Wissen, was uns/mich ausmacht

6. Klare realistisch Zukunftsgedanken/-bilder

7. Rückhalt vom Persönlichen Umfeld

In dieser Woche geht es um die ersten beiden Umsetzungspunkte.

1. Veränderung akzeptieren

Wir neigen dazu, Dinge die uns in unserem Leben gefallen nicht zu verändern. Leben heisst aber auch stetige Veränderung. Darin gibt es Veränderungen, welche wir aktiv beeinflussen können, aber durchaus auch Veränderungen, auf welche wir nur bedingt Einfluss nehmen können. Das aktuelle, globale Thema COVID-19 (Corona-Virus) ist beispielsweise eines von diesen. Wir stehen dieser Thematik machtlos gegenüber. Wie sollen dies also akzeptieren können?

Aus wissenschaftlicher Sicht hat sich erwiesen, dass Menschen, die ihr Schicksal annehmen können, sich im Umgang mit diesem leichter tun und dies ihnen dabei hilft die Krise besser zu meistern. Dann mit dieser Grundhaltung geben wir den Widerstand gegen die Veränderung auf und setzen neue Kräfte frei um die aktuelle Situation zu bewältigen. Es steht uns also mehr Energie für unsere Handlungsfähigkeit zur Verfügung, was gleichzeitig das Gefühl der Machtlosigkeit lindert.

Nehmen wir also die momentane Zeit als gegeben uns setzen wir unsere Energie für Dinge ein, welche wir aktiv mitgestalten können. - Was kann ich der momentanen Situation an positivem abgewinnen? Wie und für was könnte ich das entschleunigte Alltagsleben nutzen? Welche Möglichkeiten gibt es um soziale Beziehungen aufrecht zu erhalten? Welchen Freiraum habe ich? 

2. Entscheidungen treffen dafür einstehen

Was heisst es aber, für getroffene Entscheidungen einzustehen?

Für mich bedeutet es Verantwortung zu übernehmen. Diese tue ich, indem ich Entscheidungen treffe und dies in aller Konsequenz trage. Damit verbunden ist, für mein eigenes Denken, Fühlen und Handeln Verantwortung zu übernehmen. So richte ich meinen Fokus nicht auf andere Menschen und ich trage meinen Beitrag für ein positives Umfeld bei. Das damit verbundene Mitwirken trägt dazu bei, dass ich mich wohl und zufrieden fühle. Dies hilft mir im gewohnten Alltag und in Krisenzeiten, weil ich mich somit in meinem Selbstwert gestärkt fühle.

Welche Entscheidung treffen Sie heute?

„Wo es Verantwortung gibt, gibt es keine Schuld.“ Albert Camus

Trauen Sie sich die momentane Situation als gegeben anzunehmen und treffen Sie heute eine Entscheidung, für welche Sie morgen einstehen!

In diesem Sinne wünsch ich einen entscheidungsfrohen Tag.

Herzliche Grüsse

Christian Pfister
Sanasocial.ch

P.s.: Der nächste Blogeintrag erfolgt in der Kalenderwoche 19.

Admin - 11:12:09 @ Monatsblog | Kommentar hinzufügen

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